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#1 Di, Okt 25, 2011 6:03 pm
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Hallo, für mein erstes Bastelprojekt habe ich mir eine kaputte Stagg US60 ersteigert, die ich in ihre Einzelteile zerlegen möchte. Hals und Steg sollen unbeschadet vom Korpus getrennt werden, zwecks Verheiratung mit einer Zigarrenkiste. Wie stelle ich das am besten an? « Das letzte Mal editiert von Ukelix am Do Okt 27, 2011 12:35 pm. »
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#2 Di, Okt 25, 2011 7:25 pm
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 Erstmal den Korpus nahe am Griffbrett absägen , damit wird es handlicher. Mit einer Laubsäge dicht an der Verleimung von Hals und Griffbrett den restlichen Korpus abtrennen. Was dann noch anhaftet abschmirgeln. Steg: Brutal aus dem Korpus mit etwas Umfeld aussägen, Rest abschmirgeln. Funzt. Ist einfacher als es sich anhört. _______________ Du hast keine Chance. Nutze sie !
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#3 Di, Okt 25, 2011 7:37 pm
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Klingt brutal, aber plausibel. dankeschön, auf die einfachsten Sachen kommt man selbst nicht. In meinem Kopf waren so Ideen von Wasserdampf und Backofen.  hab ich gelcih noch eine Frage: kriegt man den Steg auch vernünftig festgeleimt? mit Schrauben find ich nämlich nur so halbschick. 
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#4 Di, Okt 25, 2011 7:55 pm
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Bei meiner Ersten habe ich den Steg mit Sekundenkleber angebabbt. Hält bis heute. Die Schrauben bei der Abgebildeten waren nötig, da ich wegen der dünnen Decke (der Boden der Kiste, sonst kann man sie ja nicht mehr aufmachen) eine Verstärkerleiste untergebaut hatte. Hätte man sicher auch leimen können, aber ich hatte es eilig. Spax rein, stimmen, spielen ! _______________ Du hast keine Chance. Nutze sie ! « Das letzte Mal editiert von vinaka am Di, Okt 25, 2011 8:12 pm. »
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#5 Do Okt 27, 2011 1:04 am
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#6 Do Okt 27, 2011 6:34 am
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Sieht sehr schön aus. Wie klingt sie?
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#7 Do Okt 27, 2011 10:36 am
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Na also - geht doch ! Schön geworden ! _______________ Du hast keine Chance. Nutze sie !
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#8 Do Okt 27, 2011 12:34 pm
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dankeschön! :-) ich find auch, dass sie ganz gut gelungen ist. der Klang ist durch das dicke Holz ein bisschen "plong", aber sehr schön und ausgewogen. absolut vorzeigbar. da stehen im Laden viele, die schlechter klingen. 
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#9 Mo Mar 26, 2012 11:35 pm
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Hatte gerade eine Ukulele in der "Röhre". 1. Flachen Topf mit kochend heißem Wasser unten im Herd plazieren. 2. Herd auf Umluft und 80° C stellen. 3. Uke auf Grilleinschub diagonal legen. Für Sopran reichts. Ab Konzertmensur sollte man einen amerikanischen breiteren Herd benutzen. 4. Cirka 30 Minuten gespannt ausharren. 5. Lappen in die Hand nehmen, Uke damit greifen und herausfischen & zügig den Hals ( ohne Saiten  ) recht beherzt hin- und herjackeln. Obacht das Griffbrett sollte unbeschadet bleiben. Der Leim ist zähe aber aufgeweicht. Gehts noch nicht, dann wieder in den Herd und etwas mehr aufdrehen. Der Totalschaden ist erstaunlich überschaubar und wiederverwendbar. Gut ist, wenn alles verleimt ist. Schwieriger wird es, wenn der Hals an der Körper geschraubt ist ect. Nicht zweifeln und hadern, dann vinaka-Hinweisen s.o. folgen! Dann hilft notfalls schon ein 200g Hammer. Dazu diese Mugge gehört und es geht schnell voran: http://www.youtube.com/watch?v=UpfYUr84ONQ Der sensible Chirurg bevorzugt möglicherweise eine feingezahnte Säge und andere Musik. Aber das ist, wie wir wissen, Geschmacksache. _______________ „Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.“ Albert Camus  « Das letzte Mal editiert von skiffle am Di, Mar 27, 2012 1:57 pm. »
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#10 Di, Mar 27, 2012 1:50 pm
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vinaka schrieb Die Schrauben bei der Abgebildeten waren nötig, da ich wegen der dünnen Decke (der Boden der Kiste, sonst kann man sie ja nicht mehr aufmachen) eine Verstärkerleiste untergebaut hatte. Hätte man sicher auch leimen können, aber ich hatte es eilig. Spax rein, stimmen, spielen !
Da man sie ja aufklappen kann, könnte man die (entsprechend langen) schrauben auch von unten durch verstärkung und decke in den steg drehen. _______________ Ich bin nicht die Signatur! Ich putz hier nur!
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